DEM 2008 in Turnhalle Krefeld 24. April 2008

So, das war die erste Einzelmeisterschaft in Krefeld und schon ganz anders – nachfolgend die meisten positiven Dinge, die ich erlebt habe.

Eine reine Squash-Anlage – trotz dem Namen „Turnhalle“ – die sehr leicht zu finden ist, nur ein paar hundert Meter von der Autobahn entfernt. Direkt vor der Tür ein großer Parkplatz, auf dem man sein Auto stehen lassen kann, ohne Einbruchgefahr und mein Navi habe ich dieses Mal immer noch. Der erste Eindruck an der Eingangstür ist freundlich lächelndes und hilfsbereites Personal, dann sofort Helligkeit, Sauberkeit und Geräumigkeit. Turnieranmeldung/Büro und Presse sind gleich am Eingangsbereich anstatt mitten im Geschehen und es gibt klare Durchsagen, die – wie ich später gemerkt habe – überall zu verstehen waren. Der Barbereich ist umgeben von fünf Squashcourts, die alle einen Namen statt Nummern haben … gleich am Anfang ist das „Wohnzimmer“. Oben hängt eine große Leinwand mit Beamer, so dass fast alle Begegnungen des Show-courts „Nordtribüne“ auch live von der Theke zu verfolgen waren. Wieder Tageslicht, freundliches Personal und Platz – als allerdings viele Zuschauer die Spiele sehen wollten, war es von Zeit zu Zeit sehr eng in diesem Bereich und nicht einfach für die arbeitenden Kräfte. Das Essen scheint sportlergerecht zu sein und natürlich das Weizenbier auch :0), aber leider war es für den großen Hunger der Sportler manchmal nicht genug. Die Players party lief gem. der Bilder im Squashnet sehr gut. Nur ein kurzer Ausfall der Kaffeemaschine gab für manche Leute Grund zur Sorge. Das RHV TV und Video Produktion hat wieder eine super Arbeit geleistet, ich bin sicher, dass viele diesen Service genutzt und ihre Spiele auf DVD gekauft haben. Physiotherapeut Ralf Michna war in Topform.

Das PSA Drei-Schiedsrichter-System sorgt für deutlich ruhigere Begegnungen, weil es aufgrund der „Majority Decision“ keine Diskussionen mehr geben kann. Ob die Entscheidungen dadurch besser waren, muss man die Spieler fragen…! Toll war es bestimmt für die Spieler, vor einer vollen Tribüne zu spielen, so dass viele Teilnehmer und manchmal die Coaches (Moritz) leider die Spiele nur von der Theke verfolgen konnten. Verdient wurden die Vorjahres-Meister und Meisterin wieder gekrönt – was mir besonders positiv aufgefallen ist bei der Siegerehrung, war die live gesungene Nationalhymne und das Feuerwerk. Gute Idee und großes Lob an die „Turnhalle“.

Schlusskommentar: Alles gut gelaufen, aber die Teilnehmerzahl in diesem Jahr zeigt, dass die Turnhalle in Krefeld an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen ist. Ein ASB Glascourt und eine bessere Tribüne würden solch einem Event nicht schaden. In vier Wochen folgt Teil Zwei meines Berichts aus Krefeld über die Bundesliga Playoffs.

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