Die Auslosung zur "Deutschen" 5. February 2009

Wie lange wird dieses System weiterleben? Eine der führenden Europäischen Squash-Nationen hat immer noch ein und denselben voraussehbaren, langweiligen und vollkommen variationslosen Turnierablauf: 1 gegen 32, 2 gegen 31, 3 gegen 30 usw. Die Frage ist – warum?

Vor diesem System haben die Turnierveranstalter von Ranglisten-Turnieren selbst die Auslosung vorgenommen. Hier gab es manchmal ein paar seltsame Auslosungen, die niemand nachvollziehen konnte – besonders in bestimmten Anlagen kam dies immer wieder vor. Deshalb war zunächst es gut, etwas zu ändern! Aber war die obenstehende Lösung die richtige? Leider sehen wir nach und nach immer weniger Teilnehmer bei den Ranglisten-Turnieren – möglicherweise deshalb?

Bei allen großen PSA, Britischen und World Turnieren wird immer das gleiche System eingesetzt:

1. Position 1 und 2 werden oben und unten gesetzt
2. Position 3 und 4 werden mittig zugelost
3. Position 5 bis 8 werden an die vorgegebenen 4 Plätze zugelost und kommen erst im ¼ Finale gegen 1 bis 4
4. Position 9 bis 16 werden an die vorgegebenen 8 Plätze zugelost und kommen erst im ⅛ Finale gegen 1 bis 8
5. Position 17 bis 32 können überall in die offenen Plätze zugelost werden.

Eine öffentliche Auslosung – entweder in der Anlage, beim Notar, live im Internet … – gehört zu einem hochwertigen Turnier. Dadurch steigt die Spannung, es führt zu Überraschungen und macht das Turnier viel interessanter. Vielleicht machen alle anderen Nationen das falsch? Oder hat die Deutsche Einzelmeisterschaft evtl. keinen großen Stellenwert in Deutschland?

Hauptsache, es läuft ohne großen Aufwand und „regelmäßig“!

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