Eigentlich wollten sich die Spieler des Racketclubs Black&White mit zwei Erfolgen in die Winterpause verabschieden – daß daraus nichts wurde hatte verschiedene Gründe. Einerseits weilt Nationalspieler Jens Schoor derzeit auf Teneriffa, wo er am Sonntag im Halbfinale der Canary Island Open dem ägyptischen Junioren-Weltmeister Amr Khaled Khalifa in fünf hart umkämpften Sätzen unterlegen war. Dies allein als Grund dafür aufzuführen, daß man nicht voll punkten konnte, würde der Qualität seiner Mannschaftskollegen jedoch nicht gerecht werden. Den ganzen Beitrag lesen »
Drei klare Einzelsiege, eine verschmerzbare -niederlage, am Ende besiegten die Spieler um Coach Marcus Berrett den Tabellenletzten aus Schwandorf mit 3-1 und fanden Anschluß zu den Teams aus Koblenz und Paderborn an der Tabellenspitze. Den ganzen Beitrag lesen »
Nach einem durchwachsenen Saisonauftakt mit einem Sieg und einer Niederlage, geht es für die Spieler des Racketclubs Black&White darum den Anschluß an die Tabellenspitze herzustellen. Da kommt der Aufsteiger aus Schwandorf gerade recht. Die Franken gelten allgemein als das schwächste der sieben Bundesliga-Teams und als heißer Abstiegskandidat, nach zwei Spielen finden sie sich auch bereits am Ende der Tabelle wieder. Unterschätzen sollte man die Spieler aus der Nähe Nürnbergs jedoch auf keinen Fall. Den ganzen Beitrag lesen »
Im gleichen Maße wie sich die Sommerpause dem Ende zuneigt, steigt bei den Squashfans die Vorfreude auf den Saisonauftakt der neuen Bundesliga-Saison. Für den Squashclub Black&White Worms beginnt diese gleich mit einem absoluten Highlight – mit dem Paderborner Squashclub gibt der aktuelle Meister, seit letzter Woche auch neuer Europapokalsieger, am 8. Oktober seine Visitenkarte in der Nibelungenstadt ab.
Die Mannschaft um Manager Michael Zehe und Trainer Marcus Berrett wurde nochmals gezielt verstärkt, um endlich den Traum von der ersten Mannschaftsmeisterschaft verwirklichen zu können. Mit dem Engländer Nick Matthew konnte Michael Zehe die aktuelle Nummer 2 der Weltrangliste verpflichten. Der 30-jährige aus Sheffield könnte das Zünglein an der Waage sein, wenn es in der Endrunde gegen die Top Ten-Spieler von Paderborn (James Willstrop oder Peter Barker) und Stuttgart (Greg Gaultier) geht, wo man in den beiden vergangenen Jahren die entscheidenden Punkte liegen gelassen hatte.
Mit Paderborn kommt zum ersten Heimspiel gleich der große Meisterschaftsfavorit an den Rhein. Die Mannschaft wurde mit Nationalspieler Norman Junge ebenfalls verstärkt und kommt zum Saisonauftakt sicherlich mit breiter Schulter zum Gastspiel. Mit der Aufstellung Jens Schoor, Marcus Berrett, Andre Haschker und Carsten Schoor sollen dem Meister gleich die ersten Punkte genommen werden. Dieser wird vorraussichtlich mit dem deutschen Einzelmeister Simon Rösner, dem Engländer Tim Garner und den Nationalspielern Norman Junge und Lennart Osthoff die Reise in den Süden antreten.
Für Spannung dürfte jedenfalls gesorgt sein, wenn die beiden Teams gegeneinander antreten, denen von der Fachpresse die besten Chancen auf den Titel deutscher Mannschaftsmeister 2011 eingeräumt werden. Spielbeginn ist am Freitag, den 08.10. um 19 Uhr im Black&White Fitneß- und Gesundheitscenter in der Alzeyer Strasse.
Zwei Spiele sind es noch in der regulären Saison der Squash-Bundesliga, bevor eine zweimonatige Pause bis zum 14. Mai ansteht, dann wird in Saarbrücken die Endrunde zur deutschen Mannschaftsmeisterschaft ausgetragen. Die vier punktbesten Teams der Vorrunde werden im KO-System den Mannschaftsmeister 2010 ermitteln. Die beiden punktbesten Teams werden dann gesetzt sein, die Mannschaften auf den Plätzen drei und vier werden zugelost. Die Sieger der beiden Halbfinals ermitteln schließlich den neuen Meister. Titelverteidiger ist das Team aus Paderborn.
In den beiden Begegnungen am kommenden Wochenende hat das Team von Michael Zehe mit Taufkirchen und Erlangen zwei Mannschaften zum Gegner, die keine Chance mehr haben sich für die Playoffs zu qualifizieren. Ein Sieg aus beiden Begegnungen würde genügen, um als eines der beiden punktbesten Teams bei den Playoffs gesetzt zu werden. Mit zwei Siegen möchte man jedoch als Tabellenführer die Reise ins Saarland antreten und den anderen Mannschaften verdeutlichen, daß die Meisterschaft in diesem Jahr nur über das Team aus der Nibelungenstadt führt. Von daher wird man am Wochenende mit der stärksten Besetzung antreten, zum Spiel in Erlangen wird der Australier David Palmer (Nummer 8 der Weltrangliste) extra aus den USA einfliegen.
Davide Bianchetti, Jens Schoor, Andre Haschker und Carsten Schoor werden im Freitagspiel gegen Taufkirchen die Wormser Farben vertreten, am Sonntag in Erlangen wird der zweifache Weltmeister Palmer anstelle von Bianchetti in den Court gehen. Gegen die Münchner Vorstädter könnten die Begegnungen auf den Positionen eins und zwei interessant werden, falls der Engländer Dary Selby (Weltrangliste 15) seitens der Bayern zum Einsatz kommen sollte. Taufkirchens Nummer zwei, der 17-jährige Rudi Rohrmüller (Nummer 6 der deutschen Rangliste), gilt als eines der größten deutschen Talente, was er mit einem Sieg gegen Jens Schoor beim Ranglistenturnier in Bornheim im Januar schon unter Beweis gestellt hatte. Am Freitag wird es zur Revanche kommen, dann wird Schoor zeigen wollen, wer im Court das Sagen hat.
Auch beim Auswärtsspiel in Erlangen dürfte die spannendste Partie an Position zwei zu sehen sein, wenn die beiden Nationalmannschaftskollegen Raphael Kandra (deutsche Rangliste 4) und Jens Schoor (DRL 2) aufeinandertreffen. In der Vorrunde hatte Schoor das bessere Ende für sich, was auch diesmal wieder das Ziel sein dürfte. Alles andere als Wormser Siege in den übrigen Begegnungen wäre eine Überraschung. Spielbeginn am Freitag ist um 19 Uhr im Fitneß- und Gesundheitscenter Black&White in der Alzeyer Strasse.
Mit einem Sieg gegen Bremen und einem Remis gegen Koblenz konnten die Wormser Squasher am vergangenen Wochenende endgültig die Teilnahme an den Playoffs in Saarbrücken klarmachen, wo die vier besten Teams der regulären Saison im Mai den deutschen Mannschaftsmeister 2010 ermitteln werden.
Aufgrund der Verletzung von Davide Bianchetti mußte die Mannschaft beide Partien ohne ausländischen Spitzenspieler an Position eins bestreiten – dass man aus dieser Not eine Tugend machte und dabei Erfolg hatte, sollte der Mannschaft zusätzliches Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben geben. Licht und Schatten gab es bei Daniel Hoffmann zu vermelden – konnte er gegen den Bremer Jan Ole Bleil noch einen ungefährdeten 3-0 Erfolg feiern, gab es im Sonntagspiel gegen Koblenz’ Oliver Pettke leider nichts zu erben – lediglich im ersten Satz konnte er dem spielenden Bundestrainer Paroli bieten, die nächsten beiden Sätze waren eine klare Angelegenheit für den Koblenzer Routinier. Auch bei Carsten Schoor wechselten Licht und Schatten – gegen den starken Norman Junge mußte er eine Niederlage quittieren, für die er sich im Spiel gegen den Koblenzer Johannes Voit aber eindrucksvoll rehabilitierte. Nach fünf langen Sätzen und weit über einer Stunde Spielzeit hatte er den ehemaligen Nationalspieler niedergerungen und seinem Team die Siegchance gewahrt.
Aufgrund des Fehlens von Davide Bianchetti hatte Nationalspieler Jens Schoor die (un)dankbare Aufgabe, gegen die ausländischen Spitzenspieler beider Gegner antreten zu dürfen. Bremens Südafrikaner Clinton Leeuw war in den bisherigen gemeinsamen Begegnungen jeweils als Sieger gegen Schoor aus dem Court gegangen, … aber jede Serie geht irgendwann einmal zuende. Hochkonzentriert und körperlich in Topform ging der Wormser jedes Tempo mit und bestimmte mit zunehmender Spieldauer immer mehr das Geschehen. Nach fünf spannenden Sätzen hatte er seinen Gegner erstmals besiegt und sich den Applaus der Zuschauer redlich verdient. Im Spiel gegen Laurens Jan Anjiema (aktuelle Nummer 15 der Weltrangliste) hätte Schoor seiner Leistung an diesem Wochenende fast noch die Krone aufgesetzt, als er mit einer 2-0 Satzführung drauf und dran war, die holländische Nummer eins zu besiegen. Dann machte sich jedoch das kräftezehrende Spiel vom Freitag bemerkbar und der Koblenzer Spitzenspieler konnte sich noch in fünf Sätzen den Sieg sichern. Jens Schoor hatte dennoch eine überragende Leistung gezeigt und schonmal eine Duftmarke gesetzt in Richtung Playoffs, wo er seinen Teil dazu beitragen möchte, daß der Meistertitel erstmals in die Nibelungenstadt wandert.
Bliebe mit Andre Haschker noch der bisher fleißigste Punktesammler auf Wormser Seite. Gegen Bremens Heiko Schwarzer war es für die Zuschauer eigentlich nur eine Formsache bis der Sieg unter Dach und Fach war. Nicht aber für Schwarzer, der zeigte ein tolles Spiel und gewann schnell die ersten beiden Sätze. Erst danach fand Haschker ins Spiel und konnte den Satzgleichstand erzielen. Im fünften Satz war es letzendlich wiedermal die überragende Physis des Nationalspielers, die den Ausschlag zu seinen Gunsten gab und seinem Team den Sieg sicherte.
Im Sonntagspiel gegen Deutschlands Rekord-Nationalspieler Stefan Leifels hatte Haschker ebenfalls mehr Mühe als im lieb sein konnte, er gewann diesmal mit 3-1 Sätzen, was seinem Team die Punkteteilung und die Sicherung der Tabellenspitze brachte. Am Rande des Spiels gegen Bremen verkündete Manager Michael Zehe, daß man sich einvernehmlich von Coach Barry Dodson getrennt habe und zukünftig mit Italiens Nationaltrainer Marcus Berrett zusammenarbeiten werde.
Das letzte Heimspiel der regulären Saison findet am 26. Februar statt, wenn die Münchner Vorstädter aus Taufkirchen in Worms zu Gast sein werden, … und im Mai gehts es dann gemeinsam mit vielen Anhängern und großen Erwartungen zur Endrunde nach Saarbrücken.
Zwei direkten Konkurrenten um die Playoff-Teilnahme stehen am kommenden Wochenende auf dem “Speiseplan” des Racketclubs Black&White Worms, wenn der vorletzte Doppelspieltag der Squashbundesliga gespielt wird. Im Heimspiel gegen Bremen und auswärts in Koblenz will das Team um Manager Michael Zehe endgültig die Weichen Richtung Saarbrücken stellen, wo im Mai die vier besten Teams der regulären Saison, im Ko-Modus den deutschen Mannschaftsmeister 2010 ermitteln werden.
Am Freitag kommt mit den Spielern von der Weser das Überraschungsteam der Saison in die Nibelungenstadt. Noch vor Mitfavorit Stuttgart belegen die Bremer derzeit den vierten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an den Playoffs berechtigen würde. Mit Jill Witt und Norman Junge haben zwei junge Spieler im Laufe des letzten Jahres eine enorm positive Entwicklung genommen, was sich nun auch am Tabellenplatz der Hansestädter festmachen läßt. Von daher werden es Daniel Hoffmann und Carsten Schoor sicher nicht leicht haben ihrem Team die Punkte zu sichern. Da Coach Barry Dodson für diese Begegnung kein ausländischer Spieler zur Verfügung stehen wird, dürfte Nationalspieler Jens Schoor an Position eins vor einer hohen Hürde stehen. Mit wem er es zu tun bekommen wird – möglicherweise tritt wieder der Weltranglistensechste Peter Barker an – steht derzeit noch nicht fest und wird wohl erst am Spieltag bekannt sein. Die leichteste Aufgabe dürfte Andre Haschker haben, wenn er mit Heiko Schwarzer in den Court gehen wird. Zehn Spiele, zehn Siege lautet die makellose Bilanz des sichersten Wormser Punktesammlers, die er sich auch gegen den Hanseaten bewahren möchte – die Chancen hierfür stehen gut. Spielbeginn ist am Freitag um 19 Uhr im Black&White Fitneß- und Gesundheitscenter in der Alzeyer Strasse.
Am Sonntag wird die Aufgabe nochmals schwerer, wenn man zum direkten Verfolger nach Koblenz reisen muß, nur ein Punkt trennt beide Teams derzeit in der Tabelle. Mit Davide Bianchetti an Position eins, sowie Jens Schoor, Andre Haschker und Carsten Schoor ist es das Ziel zumindest eine Punkteteilung zu erzielen und die Koblenzer in der Tabelle hinter sich zu lassen. Dies wäre sicher auch im Hinblick auf die Playoffs wichtig, um schonmal eine Duftmarke zu setzen und aufzuzeigen, daß der Weg zum Titel in diesem Jahr nur über das Team aus Worms geht.
Die Mannschaften der Squash-Bundesliga bringen sich langsam in Position für die Meisterschafts-Playoffs im Mai in Saarbrücken. Fünf von acht Teams hatten am vergangenen Wochenende ihre absoluten Topspieler im Court stehen, mit Thierry Lincou (Augsburg), Peter Barker (Paderborn) und Adrian Grant (Bremen) waren sogar drei Topten-Spieler im Einsatz.
Mit zweien dieser Topleute hatte sich Worms’ Nummer eins, Davide Bianchetti auseinanderzusetzen – zu holen gab es dabei recht wenig. Im Spiel gegen Thierry Lincou (Weltrangliste 9) mußte der Italiener ohne Satzgewinn zum duschen gehn, gegen Paderborns Peter Barker gab er sich erst nach hartem Kampf und fünf langen Sätzen geschlagen. Im Spiel in Paderborn waren es wiedermal die üblichen Verdächtigen, die den Nibelungenstädtern zumindest einen Teilerfolg sicherten. In Abwesenheit von Nationalspieler Jens Schoor (er weilte zur gleichen Zeit beimTurnier in Calgary, wo er dem topgesetzten Neuseeländer Martin Knight unterlag) besiegte dessen jüngerer Bruder Carsten zum wiederholten mal Lars Osthoff und “Mister 100%” Andre Haschker blieb auch in seinem 9. Einsatz für Worms ungeschlagen, wobei er den jüngeren Osthoff-Bruder, Lennart, sicher mit 3-0 besiegte. Einzig Daniel Hoffmann enttäuschte gegen den jungen Cedric Lenz, dem er im fünften Satz den Erfolg quittieren mußte. Am Ende stand ein 2-2 Remis, mit dem Manager Michael Zehe ganz gut leben konnte, hielt man damit doch den Abstand zum amtierenden Meister weiter bei vier Punkten.
Im Heimspiel am Sonntag hatte man den Tabellenletzten aus Augsburg zu Gast. Mit der Meldung des Franzosen Lincou wollten die Bayern wohl alles versuchen, um sich noch aus dem Tabellenkeller nach oben zu arbeiten. Am Spitzenspieler lag es letzendlich auch nicht, daß die Augsburger die Heimreise ohne Punkt antreten mußten. Mit Florian Mühlberger waren sie an Position vier zu schwach besetzt, um Daniel Hoffman zu gefährden, dem anzumerken war, daß er noch etwas aus dem Freitagspiel gutzumachen hatte – mit einem glatten 3-0 Erfolg konnte er sich rehabilitieren.
Carsten Schoor entwickelt sich immer mehr zum sicheren Punktesammler, auch gegen Marco Deeg lies er nichts anbrennen und konnte sich am Ende zu seinem 3-1 Sieg beglückwünschen lassen. Nach anfänglichen Problemen, der erste Satz ging mit 2-11 deutlich verloren, fand Andre Haschker immer besser zu seinem Spiel und überlies dem Augsburger Junioren-Nationalspieler Florian Silbernagel in den nächsten drei Sätzen noch ganze 5 Punkte. Ein 3-1 Erfolg für Haschker und der 3-1 Erfolg für Worms gegen Augsburg standen am Ende zu Buche, und die Kräfteverhätnisse waren wiedermal gewahrt, … wie es eben ist wenn der Erste gegen den Letzten antritt.
Beim nächsten Doppelspieltag am 05. und 07. Februar wird sich wohl entscheiden, welche Teams sich die beste Ausgangsposition für die Playoffs sichern können – dann geht es für die Spieler um Coach Barry Dodson gegen den Vierten aus Bremen und zum Zweiten nach Koblenz.