US Pro Squash Tour – 5 Let-Rule Teil II 12. April 2010

Nachdem ich die ersten Erfahrungen schon in meinem letzten Bericht wiedergegeben hatte, hatte ich gestern die Möglichkeit im Spiel um Platz 3 gegen den US Boy Chris Gorden das neue System mit einem ebenbürtigen Gegner zu testen.

Ich muss sagen, dass wir beide extrem überrascht waren, was für einen Unterschied es macht, wenn man nur 5 Lets zur Verfügung hat und nicht unbedingt wichtige Lets für leichte Behinderungen verschwenden will. Wir spielten beide fast jeden Ball, es sei denn, es war einfach zu gefährlich für den Gegner den Ball zu spielen und es war eben eine klare Stroke Situation.

Das erste Let des ganzen Spiels kam dadurch erst im 4. Satz beim Stand von 3-3 zustande und es blieb auch das einzige bis zum Ende des Satzes und des Matches, dass ich zum Schluss mit 3-1 gewann und mir somit den 3. Platz sicherte.

Alles in allem kann ich nur sagen, solange man einen Gegner hat der bereit ist Platz zu schaffen und keine unnötigen Behinderungen zu generieren bzw. einen Schiedsrichter hat, der genau weiß was auf dem Court geschieht funktioniert das System ausgesprochen gut. Beide Spieler sind gezwungen mehr um einander herum zu arbeiten, als ineinander zu rennen. Ich finde das System in dieser Hinsicht hervorragen.

Bis dann

Jens

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