Sesamstrasse 26. Juli 2011
… wieso, weshalb, warum – wer nicht fragt bleibt dumm. So, dann frage ich einfach beim Squash immer warum – mal schauen wohin ich gelange und was ich erfahre
Warum spiele ich Squash? Squash ist für mich die perfekte Mischung aus körperlicher Anstrengung und geistiger Handlungsschnelligkeit. Warum brauche ich geistige Handlungsschnelligkeit? Innerhalb kurzer Zeit muss ich die Entscheidung treffen, wohin ich den Ball spiele. Warum muss ich das wissen? Weil ich den Punkt machen will und dazu muss ich auch wissen, wo der Gegner steht. Warum will ich den Punkt machen? Damit ich das Spiel gewinne. Warum will ich gewinnen? Der Sieg ist mir wichtig. Warum ist der Sieg mir wichtig? Ich bin dann stolz auf mich, weil ich was erreicht habe. Warum bin ich stolz auf mich? Ich bekomme gesellschaftliche Annerkennung und freue mich darüber. Warum brauche ich Annerkennung? Ich fühle mich gut und wichtig. Warum will ich mich gutfühlen? Das ist eines meiner Grundbedürfnisse. Warum brauche ich Grundbedürfnisse? …. Stopp, dann bleib ich halt dumm, jetzt reichts, man sollte auch nicht zu viel fragen!
=> Squash = mein Grundbedürfnis (q.e.d)
Mit Hilfe der Sesamstrasse kann man also den Satz von Fistonic Squash = mein Grundbedürfnis beweisen.
Puh, die Fragen sind ganz schön fordernd. Und was man da alles so herausfindet und sich bewusst macht und das nur wegen der Frage warum spiele ich Squash – beeindruckend!!! Ich hätte niemals gedacht, dass die Sesamstrasse eine philosophische Sendung für Kinder und Erwachsene ist



