WM in Köln Resümee! 1. November 2010
Die Senioren WM in Köln ist nun seit guten zwei Monaten vorbei und ich habe soweit alles nach meiner unglücklichen Niederlage im Halbfinale verarbeitet. Was bleibt mir im Gedächtnis zurück:
(1) Knappe Niederlagen sind immer schwerer zu verkraften als klare – vor allem wenn man so kurz vor dem Ziel ist.
(2) Die Zeit heilt alle Wunden. Man muß sich mit Niederlagen gründlich auseinandersetzen, eine schnelle Verarbeitung geht nicht immer, nur die Zeit hilft.
(3) Es ist enorm wichtig eine starke Frau an seiner Seite zu haben. Ein ganz großes Lob an meine Frau, sie hat tapfer meine Launen ausgehalten und immer wieder mein Selbstvertrauen gestärkt – und glaubt mir eine Woche unter Anspannung kann ganz schön lang sein!
(4) Vielen Dank auch an meine Familie und Freunde, die mich klasse unterstützt haben. Das hat mich zusätzlich motiviert.
(5) Ich hatte so viel Unterstützung von den deutschen Mitspielern vor Ort, das hat mich ebenfalls angespornt. So viel Unterstützung ist einfach klasse!!!
(6) Der ganze Verarbeitungsprozess war einigermaßen abgeschlossen, als ich mich entschieden habe, weitere Ziele im Squash anzugehen. Ich möchte endlich die Top 10 in Deutschland knacken und bei der Senioren EM Ü35 in Porto 2011 eine Medallie gewinnen.
(7) Man kann trainieren so viel man will, wenn der Kopf und das Selbstbewußtsein nicht stark genug sind, wird man im Sport nur schwer was erreichen.
(8) Insgesamt war dies eine wertvolle Lebenserfahrung für mich, die ich auf keinen Fall missen möchte.
(9) Die Deutschen sind nicht immer gut im Organisieren.





Mit Punkt 9 bin ich (sehr) einverstanden!
- selten so gelacht!!
Hi Manuel!
Sei einfach stolz was Du erreicht hast.
Hätte auch anders laufen können. Squashdeutschland ist stolz auf Dich, wie Du dich bei der WM präsentiert hast!
Gruss Sven