Der Verein
Der Club Sport-lnsel Stuttgart, kurz SIS, wurde 1986 gegründet. 1993 stieg die Damenmannschaft in die Bundesliga auf. Ein Jahr später folgten die Herren in die 2. Bundesliga Süd. Wie eng Erfolg und Misserfolg im Sport beieinander liegen, mussten die lnsulaner in den Folgejahren feststellen. Beide Teams (Damen und Herren) stiegen aus der Bundesliga ab, verloren aber nie den Anschluss zur landesweiten Spitze.
Der Verein hat sich außerdem durch die Ausrichtung von Turnieren (alljährlich “Stuttgart Open” und in den Jahren 2002, 2003, 2006 die “Deutschen Doppelmeisterschaften“) einen Namen gemacht.
Heute zählt der Verein auch zahlenmäßig zu den stärksten in Baden-Württemberg. Im Frühjahr 2001 wurde der Aufstieg in die 2. Bundesliga Süd erreicht. Dort hat sich die 1. Herrenmannschaft mit einem jungen, starken und erfolgversprechenden Team behauptet. Im April 2002 erfolgte der verdiente Aufstieg in die 1. Bundesliga. Die erste und zweite Saison in der Königsklasse konnte das junge Stuttgarter Team jeweils mit einem 6. Platz beenden. Die Mannschaft steigerte sich weiter und etablierte sich in der Saison 2004/2005 mit einem 3. Platz in der deutschen Spitze, bevor sie ein Jahr später den Gipfel in Deutschland erreichte und das bisher beste Ergebnis der Vereinsgeschichte holte:
Deutscher Mannschaftsmeister 2006 und Europapokal-Sieger 2006
Nachdem Spielertrainer Simon Baker im Frühjahr 2007 zurück nach Australien ging und verletzungsbedingte Ausfälle – so auch bei der Endrunde 2007 von Greg Gaultier – verkraftet werden mussten, war der dritte Platz 2007 positiv zu bewerten. Auch 2008 und 2009 kamen die Stuttgarter nicht über einen 3. Platz bei der Endrunde hinwegkam – man verlor erneut jeweils im Halbfinale gegen Meister Paderborn.
Die Saison des Jahres 2010 begann schlecht – das Team lief stets verlorenen Punkten hinterher. Man schaffte am letzten Spieltag den Einzug in die Play-offs. Stuttgart schlug im Halbfinale den großen Favoriten Worms, musste sich aber im Finale Paderborn nach einem 2:2-Unentschieden aufgrund eines weniger gewonnenen Satzes geschlagen geben. Dennoch kann der Club mit der Vizemeisterschaft zufrieden sein, sah es doch lange Zeit so aus als wenn man die Endrunde nicht erreichen würde.
In der Saison 2011 musste ein weiterer Umbruch begonnen werden. Die beiden hoffnungsvollsten Nachwuchskräfte – Ben Petzoldt und Valentin Rapp – mussten früher Erstbundesliga-Luft schnuppern, als es ihnen lieb war. Beide gaben alles, um die verletzungsbedingten Ausfälle der Stammspieler Patrick Gässler und Moritz Dahmen zu kompensieren. Dennoch verpasste das Team zum ersten Mal seit sieben Jahren die Endrunde.
In der kommenden Saison (2011/2012) sollen sich die “jungen Wilden” in der 1. Liga etablieren. Zusammen mit den “alten Hasen” will das Team erneut nach vorn schauen und unter den Top-Teams etablieren.


